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Prävention

Als Prävention bezeichnet man Massnahmen und Aktivitäten mit dem Ziel, negative Ereignisse zu verzögern, abzuschwächen oder ganz zu verhindern. Noch hat die Forschung keine klaren Antworten auf die Ursachen für Demenz. Doch wir können einiges dafür tun, das Risiko einer Erkrankung zu senken.

Die meisten Krankheiten sind nicht angeboren, sondern treten erst im Laufe des Lebens auf. Die Prävention spielt deshalb in der Medizin eine wichtige Rolle. Sie wird als Präventivmedizin bezeichnet.

Arten der Prävention

In der Medizin unterscheidet man zwischen vier Arten von Prävention. Ausschlaggebend ist dabei, in welcher Phase einer drohenden Erkrankung die Massnahmen und Aktivitäten im Rahmen der Prävention ansetzen.

  • Die primäre Prävention zielt darauf ab, die Entstehung von bestimmten Erkrankungen im Ansatz zu verhindern. Viele weit verbreitete Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Arthrose oder psychische Störungen wie Depression können durch eine gesunde Lebensweise verzögert, abgeschwächt oder ganz verhindert werden. Entscheidend dabei ist die Verringerung der sogenannten Risikofaktoren, welche die Wahrscheinlichkeit des Auftretens bestimmter Krankheiten massgeblich erhöhen. Dazu zählen beispielsweise Übergewicht, Stress, Alkoholkonsum, einseitige Ernährung und Bewegungsmangel.
  • Die sekundäre Prävention zielt darauf ab, bereits bestehende Erkrankungen so früh wie möglich zu erkennen. Hierzu zählen die so genannten Vorsorgeuntersuchungen, in denen ein Arzt die Patienten beispielsweise im Hinblick auf beginnende Erkrankungen wie Krebs, Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen untersucht. 

Diagnose

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Eine sorgfältige Abklärung ist wichtig, um Depressionen oder altersbedingte Vergesslichkeit von einer Demenz zu unterscheiden. Die Untersuchungen sollten von Spezialisten … weiterlesen

  • Die tertiäre Prävention zielt darauf ab, eine Verschlimmerung der Erkrankung zu verhindern, die Folgen von bestehenden Krankheiten zu mildern oder im Falle einer Genesung einen Rückfall zu vermeiden. Dazu zählt beispielsweise eine Physio-Therapie, eine Kur oder die Rauchentwöhnung nach einem Herzinfarkt, um einen weiteren Infarkt zu vermeiden. 
  • Bei der quartären Prävention geht es um die Vermeidung von zu vielen medizinischen Massnahmen. Nicht zwingende Behandlungen oder die chronische Einnahme von Medikamenten können unserer Gesundheit schaden. Patienten und Ärzte sollten vor der Behandlung jeweils Nutzen und Schaden abwägen.

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Prävention in Bezug auf Demenz

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, an Demenz zu erkranken. Im Hinblick auf die Erkrankung kennt man aber mittlerweile Massnahmen in allen drei oben genannten Arten der Prävention. So weiss man mittlerweile, dass Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhtes Cholesterin, Diabetes und Rauchen die Blutgefässe im Gehirn belasten. Sie erhöhen damit nachweislich den Risikofaktor für eine Demenzerkrankung im Alter.

Das sind die Risikofaktoren für eine Demenzerkrankung

  • Alter
  • geistige Inaktivität
  • Hörprobleme
  • Hirntrauma Alkoholmissbrauch
  • Übergewicht
  • Bluthochdruck
  • Rauchen
  • Depression
  • soziale Isolation
  • Bewegungsmangel
  • Luftverschmutzung
  • Diabetes

Damit senken Sie das Risiko, an einer Demenz zu erkranken

  • Bewegen Sie sich regelmässig, treiben Sie Sport
  • Bleiben Sie offen und lernen Sie immer wieder etwas Neues
  • Ernähren Sie sich gesund, vermeiden Sie Übergewicht
  • Nehmen Sie am sozialen Leben teil, pflegen Sie Freundschaften
  • Konsultieren Sie bei depressiven Verstimmungen, Hirnerschütterungen, Kreislaufproblemen oder Hörschwächen einen Arzt 
  • Verzichten Sie aufs Rauchen und konsumieren Sie Alkohol moderat

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Diese Ernährung und Lebensmittel haben einen positiven Einfluss auf Ihren Geist

  • Täglich Obst, Gemüse und Kräuter, möglichst frisch und in Bio-Qualität
  • Sorgen Sie für Abwechslung
  • Verwenden Sie Öle mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie Raps- oder Olivenöl
  • Diese Lebensmittel haben einen positiven Einfluss: Beeren (speziell Blaubeeren), Fisch, Bohnen, Blattgemüse, Brokkoli, Kaffee, Leinsamen, Nüsse, Pilze, Quinoa, Süsskartoffeln, Vollkorngetreide, Tee, Avocado
  • Folgende Gewürze haben einen positiven Einfluss: Kurkuma, Zimt, Nelken, Majoran, Piment, Safran, Muskat.

➔ Hier geht’s zur Broschüre (pdf) «Demenz vorbeugen» von Alzheimer Schweiz

➔ Gerald Hüther, Raus aus der Demenzfalle, Arkana. 2017

➔ Doris Gebhard, Eva Mir, Gesundheitsförderung und Prävention für Menschen mit Demenz, Springer, 2019

➔ Klaus Hurrelmann, Referenzwerk Prävention und Gesundheitsförderung, Hogrefe, 2018

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Was ein Mensch isst und trinkt, steht auch im Zusammenhang mit Zivilisationskrankheiten, zu denen auch die Demenz gezählt wird. Vor … weiterlesen

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